Captain America – The First Avenger (2011)

Der schwächliche und kränkliche Steve (STEVE!) möchte gerne in den Krieg gegen die Nazis ziehen, wird aber bei der Musterung immer wieder abgelehnt. Irgendwann bekommt ein deutschstämmiger Wissenschaftler das mit und bemerkt, dass Steve (ALAN!) ein total dufter Typ ist und sorgt dafür, dass er in ein super-geheimes Supersoldaten-Programm kommt und Zack hat der Spargeltarzan einen Sixpack, knackige Brüste und ist gefühlte drölf Köpfe größer.

Ich mag ja die Marvel-Filme sehr, diesen fand ich aber (trotz Agent Smith) ziemlich mau.
Ganz nett um die Story kennenzulernen, aber nix weltbewegendes.

Fazit: meh.

Dracula Untold (2014)

Mal wieder eine Neuauflage der alten Geschichte: Der olle Vlad wird als Kind zusammen mit 999 anderen aus Transsilvanien in die Türkei verschleppt um als Soldaten zu kämpfen. Später darf er wieder nach Hause und wird Fürst oder so.
Der Chef der Türken kommt dann irgendwann wieder vorbei um seinen (Vlads) Sohn zusammen mit 999-1000 anderen Kindern zu holen und genau das findet Vlad nachvollziehbarerweise eher unschön.

Da er kürzlich eine Höhle entdeckt hat, in der ein uralter Vampir gefangen ist, bittet er ihn um Hilfe und bla bla blubb.

Ziemlich unspektakuläre Neuauflage mit mehr oder weniger netten Effekten.
Manche Sachen sollten lieber unerzählt bleiben.

Fazit: meh.

World Invasion: Battle Los Angeles (2011)

Auf der Erde einschlagende vermeintliche Meteore sind Aliens, die die Menschheit ausrotten wollen um an unser leckeres Wasser zu kommen. Weil (so ein „Experte“), das kommt nämlich nur bei uns flüssig vor und ist deshalb besonders lecker und gut für die Alien-Verdauung. Oder so. Keine Ahnung ob das stimmt. Also das mit dem flüssigen Wasser.

Um sich dieser fiesen Bedrohung entgegen zu stellen braucht es natürlich echte Männer (und eine Frau: Michelle Rodríguez, die aber leider mal wieder nur eine Nebenrolle abbekommt und das vermutlich auch nur wegen der Quote), also U.S. Marines(ausrufezeicheneinself).

Sofern ihr auf US-Amerikanischen Maximalpatriotismus gefüllt mit reichlich Heldenverehrung und umwickelt von ECHTEN MÄNNERN steht, ist der Film genau das Richtige für euch.
Die Story ist ansonsten ziemlich langweilig, die Aliens sehen schrecklich lahm aus und auch sonst kann man gar nicht so viel Popcorn essen, wie man kotzen möchte.

Und das obwohl ich gerade Aaron Eckhart ziemlich mag. Aber weder er noch Traumfrau Michelle können da noch irgendwas reißen.

Schade.

Fazit: narp!

Total Recall (2012)

Also erst mal: Diesen Film mit dem anderen, gleichnamigen von 1990 zu vergleichen ist Quatsch. Entsprechend lasse ich das.

2084 ist die Welt ziemlich im Arsch (Weltkrieg und so) und die einzigen bewohnbaren Gebiete sind Großbritannien und Australien – beide verbunden durch ein ziemlich monströses Stück Technik, welches in nur 17 Minuten einmal quer durch die Erde (inkl. Kern) fährt.
Doug Quaid wohnt in Australien und pendelt jeden Tag nach GB, um dort Polizeiroboter zusammenzuschrauben.
Irgendwie findet er sein Leben aber schon ziemlich langweilig, weswegen er zu „Rekall“ geht, um sich unterhaltsamere Erinnerungen einpflanzen zu lassen.
Und selbstverständlich geht was schief.

Hat mir ziemlich gut gefallen. Schöne Effekte, hübsche Technik und die Frau mit den drei Brüsten war unnötigerweise (im 1990er gabs offiziell Mutanten, da war das sinnvoller) aber auch glücklicherweise (ich mag Anspielungen auf andere Filme) mit dabei.
Kann man (fast jeder) ohne Schmerzen schauen.

Fazit: yarp!

The Raid (2011)

Eine Polizeitruppe will ein Hochhaus stürmen, um einen Mafiadrogengangsterboss zu verhaften und dann geht was schief.

Die Story (kennt ihr Dredd?) ist aber zweitrangig und so richtig gut schauspielern können die jetzt auch nicht aber die Kampfszenen gehen teilweise minutenlang und überhaupt erinnert ihr euch noch an Oldboy und die Szene im Flur weil genau so ist das bei The Raid und das geht da quasi die ganze Zeit so und überhaupt ist das alles so großartig!

Wer auf sehr ordentlich aussehendes Gekloppe steht: zugreifen!

Fazit: yarp!

Jurassic Park (1993)

Der Weihnachtsmann Ein schwerreicher, weißer, alter Mann lässt aus dem von in Bernstein eingeschlossenen Stechmücken gesaugten Dinosaurierblut (gemischt mit Frosch-DNA) Dinosaurier klonen und dann geht etwas schief.

Ich hatte den Film zuletzt vor Jahren als Teil meiner VHS-Kaufkassetten-Sammlung geschaut (also wirklich lange her) und damals fand ich ihn echt ok. Bis auf die beiden Kinder, die waren damals wie heute sowohl nervig als auch unnötig.
Jeff Goldblum ist cool, Newman unterhaltsam wie immer und die Dinos sehen selbst heute noch großartig aus, aber das war es dann auch schon irgendwie.

Ideal für Sonntagnachmittage.

Ich schwanke gerade sehr zwischen yarp und meh und entscheide mich für meh.
Aber allein wegen den Dinosauriern sollte man den wenigstens einmal gesehen haben. Die Story is eher so lala.

Fazit: meh.

Kung Fury (2015)

Kung Fury (ein Typ, der durch einen Blitz Kung Fu-Meister oder so wurde) reist aus den 80ern zurück durch die Zeit, um Hitler zu töten. Außerdem gibt es da noch Thor, Vikinger-Kriegerinnen auf Dinosauriern, Laser-Raptoren, einen triceratopsköpfigen Polizisten namens „Triceracop“, Thor und Hitler.

TRACKING

Kurz zusammengefasst:

  • erste Hälfte o_O
  • zweite Hälfte :’D
  • dritte Hälfte  ᕕ( ᐛ )ᕗ

Der Film scheint legal und für lau anschaubar zu sein, also bewegt euch mal zum Websuchdienst eurer Wahl.

Definitiv eine Empfehlung und mit rund 31 Minuten Länge auch mal was für zwischendurch.

Fazit: yarp!

This Is The End (2013)

Diverse Film-, Stand Up- und Musikstars spielen sich selbst in einem Film übers (übern? über die? (wieso kürze ich „über die“ eigentlich nicht ab? überdi? überi? übere? überd? ÜBERNERD! äh…)) Armageddon und sterben fast alle.
Jap, das ist die ganze Handlung.

Ich mochte ja gern solche Kiffer-und-Pubertistenhumor-Filme und behaupte, dass ich sie noch immer mag. Ich habe zwar in der letzten Zeit nicht nachgeschaut, aber es fühlt sich sehr danach an.

Aber dieser Film is kacke. Und ich hab ihn sowohl nüchtern als auch bekifft probiert.
Kacke.
Wirklich.
Aber ich kann ja immer behaupten, ich hätte ihn nur wegen Hermine Emma Watson geschaut. Die war cool.
Hachja, Emma… *verträumt guck*

 

 

 

 

 

Aber der Film war wirklich kacke.

Fazit: narp!

Horns (2013)

Ig Potter steht unter Verdacht, seine langjährige Freundin vergewaltigt und ermordet zu haben. Quasi jeder aus dem Kaff, in dem er lebt, glaubt, dass er schuldig ist. (Müssen da so viele Kommatonen hin?)
Immerhin haben sich die beiden am Abend vor dem Mord noch vor einer Kneipe gestritten und so. Völlig klar.

Nach einem Abend im Vollsuff und einem Erwachen neben der Barfrau (Keine Ahnung, warum da nicht schon vorher was mit der lief. Die is scharf!) bemerkt er, dass ihm Hörner wachsen.

Was ja prinzipiell schon maximal cool is. Aber das nur nebenbei.

Naja, auf jeden Fall sorgen die Hörner dafür, dass ihm seine Mitmenschen immer mal ihre fiesesten Gedanken erzählen und quasi darauf warten, dass er alles abnickt. Coolness Level 2.
Außerdem kann er durch anfassen die Erinnerungen des Angefassten sehen. Coolness Level 3.

Und so versucht er mit seinen neuen Superhelden-Dämonen-Teufels-Fähigkeiten, den Mord an seiner Freundin aufzuklären.

Coole Idee, das mit den Hörnern (erwähnte ich das schon?) und auch sonst fand ich den Film echt gut.
Lohnt sich auf jeden Fall, sofern ihr mit schrägen Sachen klar kommt.

Und falls ihr durch Vergewaltigungsszenen getriggert werdet: obacht (etwa bei 1:30 Std.).

Fazit: yarp!

Kingsman – The Secret Service (2014)

Ich habs wirklich versucht. Zwei Mal. Aber ich find ihn noch immer kacke.

Mittzwanziger Typ kommt in Schwierigkeiten und bekommt die Chance, teil eines geheimen, James-Bond-artigen nicht-regierungs-Geheimdienstes zu werden, dessen Mitglieder alle reden wie englische Lords und Decknamen wie die Ritter der Tafelrunde haben.
Außerdem verliebt er sich glaub ich.
Und der Hund is cool.

Bissl Spionage-Tech, bissl Oldschool-Gentlemen-Getue, bissl „wir müsen mit der Zeit gehen“-Dings.

Technisch echt gut, die Kämpfe sind super, Samuel L. Jackson spielt großartig, aber irgendwas fühlt sich falsch an.
Aber das is nur mein Bauch.

Kann ich leider weder empfehlen, noch davor warnen. Für nen Popcorn-Abend aber sicher ziemlich brauchbar.

Fazit: meh.

Catch Me If You Can (2002)

Wieso gibt es heute eigentlich solche Filme nicht mehr? Ich kanns nicht konkret benennen, aber dieses Gefühl von „so, Kumpel, dann will ich dir mal eine Geschichte erzählen…“.
Wenn ich so darüber nachdenke sind auch die meisten Filme mit Tom Hanks in der Art.
Liegt das an dem? Keine Ahnung.

Ok, der Film erzählt die Geschichte von Frank William Abagnale Jr. den es wohl wirklich gegeben hat und der in dern 60er/70er Jahren ein ziemlich dicker Hochstapler- und Scheckbetrüger-Fisch war.

Leonardo DiCaprio ist Abagnale, Tom Hanks ist FBI-Agent Hanratty und ersterer wird von letzterem gejagt.

Kann man definitiv anschauen. Wunderbar entspannt mit null übertriebener Action. Auch mal schön.

Fazit: yarp!

Mad Max: Fury Road (2015)

Der ehemalige Polizeiangestellte Max Rockatansky wird von ein paar durchgeknallten „War Boys“ gefangen genommen, zu ihrem Guru-Obermotz Immortan Joe (coole Montur!) geschleppt und dort als Langfrist-Blutspender an einen der „Boys“ angeklemmt.

Nebenbei setzt sich die coole Sau Imperatorin Furiosa (der Arm! [Herzchenemoji]!) mit einem Tanklaster in die Wüste ab, und Max wird – weiterhin blutspendend – von den Verfolgern mitgenommen.

Großartiger Film. Wirklich. Wie eine Mischung aus Fallout und Borderlands mit weniger Witz aber deutlich mehr Rumms.
Ich mag die alten Filme, aber der hier is der Beste.

Und wenn man sich vorstellt, dass die alle mehr oder weniger durchgeknallt sind, wirkt es sogar ziemlich realistisch.

Definitiv eine Empfehlung.

btw: „Männerrechtler“ (lol) fanden den Film wohl scheisse. Ich musste an meine Jugendliebe Ellen Ripley denken.
Hachja.

Fazit: yarp!

Chappie (2015)

Seit dem Trailer war ich heiß auf den Film und jetzt konnte ich ihn endlich mal schauen.

In der Zukunft werden Polizei-Roboter („Scouts“) als Unterstützung für ihre menschlichen Kollegen in Johannesburg eingesetzt.
Ein Typ namens Deon Wilson (scheint bei dem Hersteller der Scouts sowas wie ein Chefingenieur zu sein) hat an einer künstlichen Intelligenz gearbeitet, installiert diese verbotener Weise in einem ausgemusterten Roboter und Chappie wird „geboren“. Anfangs ist er noch wie ein Kind, das alles erst mal lernen muss, aber er wird schnell erwachsen…

Ständig musste ich an „District 9“ denken. Man merkt schon sehr, dass Neill Blomkamp seine Finger drin hatte (höhö!). Aber das macht es nur noch besser.

Wenn ihr auf sowas steht: Unbedingt anschauen. Wenn nicht, dann trotzdem.

Fazit: yarp!