The Mummy (2017)

Die Story… hmmm.

Also Ahmanet war irgendwie eine ägyptische Königin und dann hat ihr Pharao einen Sohn bekommen (keine Ahnung woher) und damit war sie nicht mehr Thronfolgerin und dann hat sie einen Pakt mit so einem tierköpfigen Arschloch geschlossen, hat den Pharao plus Baby umgebracht (wie unhöflich!) und deswegen wurde sie dann lebendig begraben und dann war da noch was mit Kreuzrittern und ich werde schon beim Aufzählen verdammt schläfrig.

Man nehme den langweiligsten Top-Schauspieler den man finden kann und stecke ihn in die Hauptrolle. Dann nimmt man einen der unterhaltsameren Schauspieler und verpasse ihm die „ich bin der Kumpel vom Held des Filmes“-Rolle und lasse das zusammen mit reichlich Macho-Kram und CGI fast zwei Stunden lang köcheln, bis alle Zuschauer ins Koma gefallen sind.

Tadaaa! Blockbuster!

Oder auch nicht.

Meine Fresse.

Fazit: bloß nicht aka narp!

Schaut euch lieber die alte Trilogie mit Brendan Fraser an, die is wenigstens unterhaltsam.

Suicide Squad (2016)

​Superman ist weg (warum auch immer) und irgendwelche Typen und Typinnen überlegen, was man denn tun könnte, wenn der nächste Superman die Menschen (verständlicherweise) eher doof findet und „Ameisenanzünden ohne Lupe“ mit ihnen spielt.

Die perfekte Lösung: Wir schicken einfach Verbrecher mit mehr oder weniger Superkräften vor und wenn die verkacken, streiten wir einfach alles ab und schade ist es eh nicht um die.

Grundsätzlich scheint der Film als Komödie ohne Lacher angelegt zu sein: Die Charaktere sind ein Witz, die Story auch und ich kann mich nicht erinnern, warum die Bombe eigentlich urspünglich gelegt werden sollte.

Etwas konkreter:

  • Joker – Mischung aus weißem Gangsterrapper, Trottel und Zumutung
  • Harley – gefühlt nur dabei, um männliche Heteros ins Kino zu zerren und verantwortlich für 50% der weiblichen Kostüme auf den Conventions der nächsten Jahre
  • Flag – 08/15-Soldat
  • Deadshot – ganz ok, Will Smith reisst da viel raus
  • Waller – naja.
  • Boomerang – nie von dem gehört, keine Ahnung warum der dabei war
  • Diablo – hat tatsächlich eine Hintergrundgeschichte, die erzählt wird!
  • Katana – lame
  • Slipknot – Redshirt
  • Enchantress – interessanter Charakter, der abgesehen vom Einstieg langweilig eingesetzt wird
  • Killer Croc – geht so

Nicht falsch versehen: Die Schauspieler machen abgesehen von Leto ihren Job echt gut. Aber zaubern können sie halt auch nicht.

Optisch soweit ganz ok, aber lohnt irgendwie nicht mal für einen regnerischen Sonntagnachmittag.

Fazit: narp!

The Amazing Spider-Man 2 (2014)

  • Peter, Gwen und Tante May leben noch.
  • Schüchterner Typ kuschelt mit Zitteraalen und dreht durch.
  • Visionen von Gwens Vater.
  • Der grüne Goblin ist gar nicht so grün.
  • Ein „Dr. Kafka“ (ja, wirklich).
  • Ein total niedliches Kind im Spider-Man-Kostüm.

Irgendwie hatte ich ja die Hoffnung, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Aber nein, wieso auch?
Absolut unnötiger Fim und gefühlt sogar noch schlechter als der vorherige.
Das Beste waren die Effekte, aber das is halt auch keine wirkliche Kunst.

Fazit: narp!

Und das, obwohl ich Garfield in der Rolle ziemlich mag.

Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 (2015)

Katniss und ihre ganzen Kumpels sind wieder da und diesmal wollen sie endlich mal President Snow besuchen um ihm einen formschönen Pfeil zu überreichen.
Direkt ins Auge. (kein Spoiler)

Wieso haben sie nicht einfach den vorherigen Teil eine halbe Stunde länger gemacht, alles ein bisschen zusammengerafft und auf diesen fürchterlich unnötigen Film verzichtet? Ist mir komplett schleierhaft.

Sehr enttäuschend. Lest euch die Zusammenfassung in der Wikipedia durch, das reicht völlig. Oder lest das Buch. Oder gleich alle Bücher. Die sind ziemlich gut.

Einziger Lichtblick: kick-ass Jena Malone.

Fazit (zum Film): narp!

The 5th Wave (2016)

Aliens kommen zur Erde, schweben ein paar Tage mit ihrem Raumschiff im Orbit rum ohne einen Mucks, dann gibt es weltweiten EMP, Erdbeben/Tsunamis, aggressive Vogelgrippe und Gehirnfernsteuerungsparasiten – die 4 Wellen halt.
Sie wollen (mal wieder) die Menschheit auslöschen, weil sie den Planeten total knuffig finden, Menschen aber nervig.
Geht mir auch so, aber deswegen drehe ich noch lange keinen Film über mein Leben.
Und selbst der wäre besser als dieser hier.

Der Rest der Story is komplett unwichtig, weil das alles so gruselig schlecht is, dass man sich den Film eh nicht anschauen will.

Spart euch die Lebenszeit und macht lieber was sinnvolleres. Aus dem Fenster starren zum Beispiel.

Fazit: sehr narp!

Feuchtgebiete (2013)

Meet Helen. Helen steht auf Schmutz und Ekliges und darum geht es auch primär. Fast zwei Stunden lang. Ja, es war echt anstrengend.

Sicherlich hätte man mit der eigentlichen Story auch ein ziemlich okayes Buch schreiben und einen ziemlich okayen Film drehen können. Aber mit sowas hebt man sich ja scheinbar nicht genug von den Anderen ab und da kann man halt mit Ekel-Szenen nachhelfen. Scheinbar braucht jede Generation irgendwas, wovor sich die vorherige Generation auch mal ordentlich ekeln und worüber sie den Kopf schütteln können.
Aber darüber haben schon genug andere (in den meisten Fällen vermutlich sogar deutlich qualifiziertere) Menschen geschrieben.

Falls es euch nicht ekeln sollte, werdet ihr euch genauso wie ich bis etwa zur Mitte kräftig langweilen (falls doch stellt euch nen Eimer daneben). Dann habt ihr mal einen kurzen Hoffnungsschimmer und zack schmiert sie schon wieder irgendwo Blut und/oder Kacke hin.

Lasst es lieber. Und wenn ihr euch nicht zurückhalten könnt, schaut wenigstens den Film statt das Buch zu lesen. Geht schneller vorbei.

Fazit: narp!

Red Eye (2005)

Hotelangestellte nimmt einen Nachtflug nach Wohinauchimmer und währenddessen droht ihr Sitznachbar (gespielt von diesem Typen, den ich nicht ausstehen kann), ihren Vater umzubringen, wenn sie nicht einen (total tollen) Politiker in ein anderes Zimmer umbucht, damit seine (Sitznachbar) Kumpels es (Zimmer) mit einer Rakete in die Luft jagen können.
Äh, ja.

Maximal vorhersehbar und öde. Erspart euch das.
Außerdem spielt da dieser eine Typ mit, den ich nicht ausstehen kann.

Hatte mich aber auch im Film geirrt, eigentlich wollte ich Flightplan schauen.

Fazit: narp!

The Last Witch Hunter (2015)

Es war einmal vor echt langer Zeit, da gab es ganz viele böse Hexen und die hatten eine Königin und der olle Kaulder (jaja) hat sie bekämpft. Dann hat er die Königin mit seinem brennenden Schwert (jaja…) erstochen. Dummerweise hat sie ihn noch mal schnell unsterblich gemacht verflucht.
Dann passiert lange Zeit nix interessantes. Die Hexen werden friedlich und arbeiten in Bars oder an jeder x-beliebigen Internetprovider-Hotline.
Und dann stirbt jemand. Hui, Überraschung!

Selbst Vin und Rose können den Film nicht mehr retten. Und keine Ahnung, wie sie Michael und Elijah dazu überreden konnten.

Kennt ihr Underworld? Stellt euch einfach vor, alle Drehbuchschreiber dieser garstigen Filmreihe hätten sich kollektiv für eine komplett andere Handlung entschieden. Dann wäre der nächste Underworld-Film vermutlich genau so geworden.

btw: wusstet ihr, dass es dieses Jahr einen neuen Underworld-Film geben wird? Ha! Jahaha!
Schlimm, oder?

Fazit: narp!

Terminator: Genisys (2015)

Also erst ist man in der Zukunft und schaut zu, wie sie Skynet zerstören. Aber Skynet is total schlau und dann sind wir auch schon in der Vergangenheit. Dann von da aus ein bisschen weiter in die Zukunft gesprungen und zack Finale. Und dafür brauchen sie tatsächlich rund zwei Stunden.

Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Film mit noch mehr Logikfehlern gesehen zu haben. Und das obwohl ich die Resident Evil-Filme liebe.

Handlungs-technisch passiert im Prinzip nix, was man nicht auch schon in den Trailern gesehen hat. Und selbst die einzige ansatzweise spannende Schrägstrich überraschende Wendung war da mit drin!

Was für Deppen!

Fazit: narp!

Jurassic World (2015)

Menschen sind mal wieder nicht lernfähig und bauen auf der selben Insel wie damals „Jurassic World“.
Alles ist wie im ersten Film: Ein stinkreicher Typ lässt Dinosaurier klonen, es geht was schief, alle rennen kreischend weg, Happy End.
Außerdem: eine Frau und ein Mann etwa gleichen Alters verlieben sich irgendwie ineinander, zwei für die Handlung unnötige Kinder nerven, viele Menschen sterben und der olle T-Rex bekommt eine Rolle aus Mitleid – so wie Schwarzenegger in den Terminator-Filmen.

Es reicht völlig, wenn ihr euch die  komplette Handlung in der Wikipedia durchlest und ein paar Oben-Ohne-Fotos von Chris Pratt ausdruckt anschaut.
Zack! Lebenszeit gespart! Heyyy!

Fazit: narp!

World Invasion: Battle Los Angeles (2011)

Auf der Erde einschlagende vermeintliche Meteore sind Aliens, die die Menschheit ausrotten wollen um an unser leckeres Wasser zu kommen. Weil (so ein „Experte“), das kommt nämlich nur bei uns flüssig vor und ist deshalb besonders lecker und gut für die Alien-Verdauung. Oder so. Keine Ahnung ob das stimmt. Also das mit dem flüssigen Wasser.

Um sich dieser fiesen Bedrohung entgegen zu stellen braucht es natürlich echte Männer (und eine Frau: Michelle Rodríguez, die aber leider mal wieder nur eine Nebenrolle abbekommt und das vermutlich auch nur wegen der Quote), also U.S. Marines(ausrufezeicheneinself).

Sofern ihr auf US-Amerikanischen Maximalpatriotismus gefüllt mit reichlich Heldenverehrung und umwickelt von ECHTEN MÄNNERN steht, ist der Film genau das Richtige für euch.
Die Story ist ansonsten ziemlich langweilig, die Aliens sehen schrecklich lahm aus und auch sonst kann man gar nicht so viel Popcorn essen, wie man kotzen möchte.

Und das obwohl ich gerade Aaron Eckhart ziemlich mag. Aber weder er noch Traumfrau Michelle können da noch irgendwas reißen.

Schade.

Fazit: narp!

This Is The End (2013)

Diverse Film-, Stand Up- und Musikstars spielen sich selbst in einem Film übers (übern? über die? (wieso kürze ich „über die“ eigentlich nicht ab? überdi? überi? übere? überd? ÜBERNERD! äh…)) Armageddon und sterben fast alle.
Jap, das ist die ganze Handlung.

Ich mochte ja gern solche Kiffer-und-Pubertistenhumor-Filme und behaupte, dass ich sie noch immer mag. Ich habe zwar in der letzten Zeit nicht nachgeschaut, aber es fühlt sich sehr danach an.

Aber dieser Film is kacke. Und ich hab ihn sowohl nüchtern als auch bekifft probiert.
Kacke.
Wirklich.
Aber ich kann ja immer behaupten, ich hätte ihn nur wegen Hermine Emma Watson geschaut. Die war cool.
Hachja, Emma… *verträumt guck*

 

 

 

 

 

Aber der Film war wirklich kacke.

Fazit: narp!