War for the Planet of the Apes (2017)

Ein durchgeknallter Colonel will alle Affen ausrotten. Und viel mehr kann ich jetzt auch nicht schreiben ohne groß zu spoilern. Reicht aber auch.

Ich hatte mir echt Hoffnungen gemacht, dass das ein guter Film wird, auch wegen Woody. Aber leider konnten die insgesamt echt gut schauspielernden Schauspieler die komische Story und den fucking unnötigen Comic Relief (wäre der nicht so trottelig gewesen, ich hätte ihn geliebt! verdammt!) nicht ausgleichen.

Was am Anhang ein bisschen nach Apocalypse Now geschmeckt hat wurde am Ende eher Apocalypse Nö.

Fazit: meh mit kräftiger Tendenz zum narp.

Dawn of the Planet of the Apes (2014)

Zehn Jahre nach dem vorherigen Film sind nicht mehr viele Menschen übrig, da nur etwa 1 von 500 immun gegen den Virus war.

Den Menschen geht es ziemlich mies, den Affen geht es prächtig. Erstere stolpern über letztere und dann gibt’s fast nur noch Geknurre, Gebrülle und Geballere.

War mir echt zu wenig Inhalt, optisch wars allerdings hübsch.

Fazit: meh.

Alien Covenant (2017)

Die „Covenant“ ist mit rund 2000 Siedlern auf dem Weg zu einem erdähnlichen Planeten, als die Crew ein Signal von nicht weit entfernt (ein paar Wochen) aufschnappt und sich natürlich schnurstracks dorthin auf den Weg macht.

Wieso auch nicht? Logik und Vernunft ist ja komplett unnötig und dummerweise zieht sich das mehr oder weniger durch den ganzen Film. Vieles von dem, was man in den grob zwei Stunden zu sehen bekommt, macht leider nicht wirklich Sinn.

Allerdings kommt das alles Recht unterhaltsam rüber – vor allem wenn man so wie ich auf dieses ganze Alien-SciFi-Zeug steht.

Ich gebe dem ganzen Mal ein „meh“ mit Tendenz zum „yarp“. Popcorn nicht vergessen und vorher nochmal auf Klo gehen.

Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache (2017)

Der Sohn vom Ex-Waffenschmiedlehrling will Papa von seinem Fluch befreien und macht sich deswegen auf die Suche nach dem Ex-Captain der Black Pearl. Unterwegs stolpert er über nen Ex-Piratenjäger (auch verflucht), der ihn bittet, dem Ex-Captain auszurichten, dass er bald ein Ex-Lebender sein wird.

Außerdem gibt es noch einen Ex-Tresor, eine ex-inhaftierte Hexe Wissenschaftlerin (die später ihren Ex-Vater kennenlernt) und den Ex-Besitzer von knapp 40€.

Absolutes Popcorn-Kino. Optisch recht hübsch, die Story is aber eher so mittel.

Außerdem kann ich nicht nachvollziehen, warum man nach einer hosentragenden und arschkickenden Piratenkapitänin in den vorherigen Teilen jetzt nur noch exakt eine storyrelevante Frau unterbringen konnte, die allerdings ausschließlich Kleider mit dirndlartigem Balkon-Ausschnitt tragen darf und ständig Hilfe von den Pimmelträgern braucht.

Fazit: meh.

Transcendence (2014)

Genialer Typ bastelt an künstlicher Intelligenz, Rebellen/Terroristen finden das doof und schießen mit radioaktiver Munition auf ihn. Diagnose: noch maximal 4 Wochen zu leben.

Seine Frau versucht, aus seinem Bewusstsein eine KI zu basteln und hat auch Erfolg. Daraufhin vernetzt er sich immer mehr, verteilt Naniten wie Süßigkeiten und irgendwann läuft das alles aus dem Ruder.

Nette Idee, nette Effekte, netter Zeitvertreib, nix weltbewegendes.

Wer Bock auf Menschen mit quasi unbegrenzter Macht hat, sollte lieber Lucy schauen. Morgan Freeman spielt da auch mit.

Fazit: meh.

The Amazing Spider-Man (2012)

Boah ey!
Na gut.

Also: Peter (soll wohl einen Nerd darstellen) Parker wird mal wieder von einer Spinne gebissen und mal wieder stirbt Onkel Ben und mal wieder macht sich Peter Vorwürfe und wer hätte es gedacht mal wieder wird aus Peter Parker Spider-Man.
Hui!

Sie hätten mit diesem Film so viel richtig machen können, wenn sie einfach mal genug Arsch und Klöten in der Hose gehabt hätten.
Aber nein, wieso auch? Einfach nochmal die gleiche Story erzählen. Das merkt bestimmt keiner und alle sind von den überraschenden Wendungen totaaaal überrascht!
Und wieso war Gwen überhaupt dabei?`Hat die irgendwas gemacht? Also irgendwas für den Film sinnvolles? So richtig?
Und wieso können eigentlich alle Superhelden nähen wie Van Gogh?! (Er war berühmt für seine Sommerkleider!) Der Einzige, dem ich das zutrauen würde, ist Bruce Banner mit seinen extrem dehnbaren Hosen.

Wenn ihr mal der Meinung seid, ihr hättet eigentlich eh viel zu viel Lebenszeit übrig: viel Spaß mit diesem Film!

mein Fazit: meh.

Killing Them Softly (2012)

Zwei Typen wollen ein kleines, privates Pokerturnier ausrauben und machen das dann auch und viel mehr von Bedeutung passiert da jetzt nicht wirklich.
Es is ein ziemlich ruhiger Film, der sich ein bisschen wie Snatch anfühlt (aber leider echt weit davon entfernt ist).

Allerdings gibt es die vermutlich schönste Mord-Szene (an der Ampel) seit Dredd.

Humor-Technisch kommt jetzt auch nicht so viel rum: Den besten Witz sieht man leider schon im Trailer (Schrotflinte) und der Rest is eher so meh.

Entsprechend auch das Fazit: meh.

Wächter der Nacht (2004)

Anton lebt in einer Welt, in der es Magie gibt. Es gibt Zauberer, Hexen, Vampire und Formwandler. Es gibt die Guten und die Bösen und wie alle anderen normalen Menschen hat Anton – abgesehen von ein wenig Aberglauben – keinen Schimmer davon. Dummerweise hat ihn seine Freundin verlassen und noch dummerweiserer ist sie wohl auch von einem anderen Typen schwanger.
Und so steht Anton am Anfang des Filmes vor der Tür einer alten Frau, die ihm mit ein bisschen Hokuspokus seine Frau zurück bringen soll…

Ich kenne die Bücher, auf denen dieser und der zweite Teil basieren. Entsprechend habe ich auch schon mehr Hintergrundwissen, welches leider so gar nicht im Film rüber kommt. Hätten sie das noch mehr rein gebracht, hätte ich beim Fazit vermutlich zu einem „yarp!“ gegriffen. Aber leider haben sie das verkackt.

Fazit: meh.

Noch kurz was zum Film an sich:

Möglicherweise geht es nur mir so, aber russische Filme fühlen sich nicht so geleckt an wie der Hollywood-Kram. Sie sind schmutziger, normaler. Man kann ihnen eher abnehmen, dass das alles auch wirklich passiert ist. Viele kleine Details, die nach Realität schmecken. Menschen, die aussehen wie Menschen. Fühlt sich irgendwie seltsam an. Ich steh auf sowas.
Der Film ist ziemlich durchgeknallt. Also sofern ihr sowas mögt, könnt ihr ja trotzdem mal rein schauen.

Und unbedingt die Bücher lesen!

22 Jump Street (2014)

Keine Ahnung, wieviel Zeit vergangen ist. Ein Jahr? Möglich.

Die Koreaner haben ihre Kirche zurück gekauft, und die beiden Jungs kommen aufs College.
Sonst quasi wie vorher.

Nicht so gut wie der erste, aber ganz brauchbar.

Die meisten Lacher/Minute hatte ich beim Abspann. Schade.
(Der war aber auch lustig!)

Fazit: meh.

Ant-Man (2015)

Wissenschaftler erfindet Schrumpf-Anzug, will ihn nicht als Waffe nutzen lassen, verlässt für Jahre die eigene Firma, kommt wieder, sein Arschloch-Kollege hat das Ding fast nachgebaut, Einbrecher soll die Welt retten, bla.

Ich hatte echt ziemlich große Hoffnungen aber naja. So richtig enttäuscht wurde ich nicht, aber das ganze Ding fühlt sich an wie eine zu lang geratene Serienepisode.
Paul Rudd (Scott Lang/Ant-Man) fand ich ziemlich gut, die Gangster-Typen die ihm helfen auch aber das wars auch schon.
Verdammt Schade.

Trotzdem nur ein meh. Schadet nicht, ihn mal gesehen zu haben. Aber einmal reicht dann auch.

Fazit: meh.

Mission: Impossible – Rogue Nation (2015)

Irgendwie hab ich grad keine Lust die Zusammenfassung zu schreiben, aber hilft ja nix:

Ein Ex-MI6-Agent ist der Boss vom SYNDIKAT und ja, irgendwie musste ich das groß schreiben.
Na auf jeden Fall führt der Typ Böses im Schilde und am Anfang versteht man (ich) auch nicht so richtig, was denn nun überhaupt sein Problem ist. Aber dann macht alles ein bisschen mehr Sinn und dann gibt es da noch diese sexy Doppelagentin und jetzt schaut euch doch bitte die Actionsequenzen an weil Mission Impossible is doch eigentlich wie Porn: niemand schaut sich das ernsthaft wegen der STORY (wie man sieht musste ich auch das groß schreiben) an.

Es gibt eine sehr nette Motorradverfolgungsjagd und unter Wasser sind sie auch und das am Anfang mit dem Flugzeug war auch cool.

Die Charaktere sind so platt, sie hätten groß (!) „JETZT IN 2D!“ auf die Kinoplakate drucken müssen. Ehrlich, das geht gar nicht. Selbst in Mad Mission hatten die mehr Tiefe! Und einen Transformermodellhubschrauber!

Wenn man sich vorher schön die Birne zu knallt vergehen die 2 Stunden 11 quasi wie im Flug und ab und zu kann man leise grunzen. Zu mehr reicht es nicht – hatte ich aber auch nicht wirklich erwartet.

btw: Meine Fresse ist Tom Cruise gealtert! Und ich dachte immer, der sieht mit 90 noch aus wie in Hot Shots!

Fazit: meh.

Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones (2014)

Liam Neeson spielt einen Ex-Cop-jetzt-quasi-Privatdetektiv, der die Kidnapper/Mörder der Frau eines Drogen-„Großhändlers“ finden soll.

Liam in seiner Defaultrolle (hihi, DeFaul-Trolle) s. Taken 1 – drölf. Die Story ist ganz nett, wird aber innerhalb von fast zwei Stunden eeeeeeeecht zäh erzählt.
Optisch mag ich ja solche Filme und ich habe auch kein Problem mit Langatmigkeiten, aber… nein.

Da ich sonst keine Krimis schaue und entsprechend keinen Plan davon habe: das hier könnte evtl. einer sein. Möglicherweise bietet er auch exakt das, was einen guten Krimi wirklich gut macht. Aber ich fand ihn echt meh.

Fazit: meh.

Captain America – The First Avenger (2011)

Der schwächliche und kränkliche Steve (STEVE!) möchte gerne in den Krieg gegen die Nazis ziehen, wird aber bei der Musterung immer wieder abgelehnt. Irgendwann bekommt ein deutschstämmiger Wissenschaftler das mit und bemerkt, dass Steve (ALAN!) ein total dufter Typ ist und sorgt dafür, dass er in ein super-geheimes Supersoldaten-Programm kommt und Zack hat der Spargeltarzan einen Sixpack, knackige Brüste und ist gefühlte drölf Köpfe größer.

Ich mag ja die Marvel-Filme sehr, diesen fand ich aber (trotz Agent Smith) ziemlich mau.
Ganz nett um die Story kennenzulernen, aber nix weltbewegendes.

Fazit: meh.