Suicide Squad (2016)

​Superman ist weg (warum auch immer) und irgendwelche Typen und Typinnen überlegen, was man denn tun könnte, wenn der nächste Superman die Menschen (verständlicherweise) eher doof findet und „Ameisenanzünden ohne Lupe“ mit ihnen spielt.

Die perfekte Lösung: Wir schicken einfach Verbrecher mit mehr oder weniger Superkräften vor und wenn die verkacken, streiten wir einfach alles ab und schade ist es eh nicht um die.

Grundsätzlich scheint der Film als Komödie ohne Lacher angelegt zu sein: Die Charaktere sind ein Witz, die Story auch und ich kann mich nicht erinnern, warum die Bombe eigentlich urspünglich gelegt werden sollte.

Etwas konkreter:

  • Joker – Mischung aus weißem Gangsterrapper, Trottel und Zumutung
  • Harley – gefühlt nur dabei, um männliche Heteros ins Kino zu zerren und verantwortlich für 50% der weiblichen Kostüme auf den Conventions der nächsten Jahre
  • Flag – 08/15-Soldat
  • Deadshot – ganz ok, Will Smith reisst da viel raus
  • Waller – naja.
  • Boomerang – nie von dem gehört, keine Ahnung warum der dabei war
  • Diablo – hat tatsächlich eine Hintergrundgeschichte, die erzählt wird!
  • Katana – lame
  • Slipknot – Redshirt
  • Enchantress – interessanter Charakter, der abgesehen vom Einstieg langweilig eingesetzt wird
  • Killer Croc – geht so

Nicht falsch versehen: Die Schauspieler machen abgesehen von Leto ihren Job echt gut. Aber zaubern können sie halt auch nicht.

Optisch soweit ganz ok, aber lohnt irgendwie nicht mal für einen regnerischen Sonntagnachmittag.

Fazit: narp!

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