Transcendence (2014)

Genialer Typ bastelt an künstlicher Intelligenz, Rebellen/Terroristen finden das doof und schießen mit radioaktiver Munition auf ihn. Diagnose: noch maximal 4 Wochen zu leben.

Seine Frau versucht, aus seinem Bewusstsein eine KI zu basteln und hat auch Erfolg. Daraufhin vernetzt er sich immer mehr, verteilt Naniten wie Süßigkeiten und irgendwann läuft das alles aus dem Ruder.

Nette Idee, nette Effekte, netter Zeitvertreib, nix weltbewegendes.

Wer Bock auf Menschen mit quasi unbegrenzter Macht hat, sollte lieber Lucy schauen. Morgan Freeman spielt da auch mit.

Fazit: meh.

Inside Man (2006)

Alles beginnt wie ein stinknormaler Bankraub mit Geiselnahme.
Also eigentlich beginnt alles mit der Ansprache eines Bankräubers direkt in die Kamera. Und dann entwickelt es sich in den cleversten Bankraub seit Längerem. Scheiss auf Oceans Drölf.

Ich hatte den ewig nicht gesehen und er war trotzdem wieder großartig (auch wenn ich mich noch an das Ende erinnern konnte).

Ziemlich unstressig, mit coolen Schauspielern und netten kleinen Kleinigkeiten.
Und der großartigen Jodie Foster.

Definitiv eine Empfehlung, allein schon wegen Chaiyya Chaiyya (was wohl grob „im Schatten gehen“ bedeutet).

Fazit: yarp!

Zoomania (2016)

​Die Fleisch- und Pflanzenfresser der Tierwelt haben sich zu einer friedlichen Koexistenz entschieden (könnten sich die Menschen mal mehrere Scheiben von abschneiden… mmmmh, lecker Steak.), tragen Klamotten (außer im Nudistenclub – großartige Szene), wohnen in Häusern (abhängig vom natürlichen Lebensraum wahlweise kalt, feucht, heiß oder habichvergessen) und haben Jobs.

Blöd nur, dass plötzlich 14 Tiere spurlos verschwinden.

Es gibt selbstverständlich auch Polizisten und Judy Hopps (Überraschung: Hase) will auch einer werden. Gab es noch nie. Totale Sensation. Zack, sie darf Knöllchen schreiben.

Was dann kommt ist tatsächlich großartig. Ihr solltet euch den Film unbedingt anschauen.

Vorzugsweise auf englisch (die deutschen Namen sind echt schlimm und selbst den Titel mussten sie ändern! why?!).

Äußerst kindertauglich, dann aber vermutlich lieber auf deutsch gucken.

Fazit: (sowas von) yarp!

Star Trek – Into Darkness (2013)

​Terroranschläge, Explosionen, Lensflares und Khan. Eigentlich recht vielversprechend.

Und ich fand ihn auch tatsächlich besser als den Vorgänger. Die Story macht für mich mehr Sinn, es gibt sowas wie nen (grell leuchtenden) roten Faden und inzwischen kann ich Cumberbatch auch wieder ertragen.

Außerdem: WELTRAUMGEBALLERE! \o/

Kann man gucken, auch wenn mir der richtige Kick irgendwie gefehlt hat.

Fazit: yarp!

Star Trek (2009)

Irgendwie erfährt man, wie sich die Star Trek-TOS-Crew kennengelernt hat (und Uhuras Vornamen) und irgendwie ist das alles ziemlich irritierend und fühlt sich durcheinander an und es gibt definitiv zu viele Lensflares aber irgendwie mochte ich das alles. Sehr.

Perfekt für Fangirls/-boys/-menschen, die damit klar kommen, dass ein Remake nicht mit dem Original wetteifern will.

Fazit: yarp!

The Hangover – Part III (2013)

Nein.

Einfach nur nein.

Unnötig, langweilig, Zeitverschwendung.

Fazit: narp!

The Hangover – Part II (2011)

Eigentlich die gleiche Handlung wie im ersten Teil, nur halt in Bangkok (\o/) und besser.

Lohnt auf jeden Fall, sofern man auf Beklopptes steht.

Fazit: yarp!

Batman v Superman: Dawn of Justice (2016)

Batman findet doof, dass sich Superman zum Gott aufspielt – Superman findet, dass Batman generell übertreibt.
Und ich habe überhaupt gar keine Ahnung, warum Lex Luthor mit am Start ist…

Fand ich insgesamt sehr unterhaltsam. Weniger Spielereien, düster genug, mehr „echte“ Probleme. Basiert wohl auch auf ner Graphic Novel, was man irgendwie merkt.

Generell recht gut gecastet, auch wenn ich mich an Ben Affleck wohl erst noch gewöhnen muss.
Außerdem: Schon wieder ein Batman ohne Nippel? Also bitte!

Kann man definitiv schauen. Selbst bei der knapp über 3 Stunden langen Ultimate Edition wirds kaum langweilig.

Fazit: yarp!

The Hangover (2009)

Drei Typen wollen zusammen mit ihrem Kumpel Doug seinen Junggesellenabschied in Vegas feiern, wachen am nächsten Morgen in einem verwüsteten Hotelzimmer auf und Doug ist verschwunden.

Die vermutlich unterhaltsamste Schnitzeljagd seit rund 2000 Jahren (Jesus Schnitzeljagden waren berüchtigt!) und trotzdem irgendwie doch nur sowas wie die Vorgeschichte zu den beiden folgenden Teilen. Immerhin geht der ganze Spaß auch nur grob 100 Minuten.
Eigentlich hätten mir auch Alan und Stu gereicht (und das wo ich doch Ed Helms in The Office größtenteils ziemlich nervig fand), aber was will man machen.

Aber: Super Popcorn-Kino für einen Sonntag Abend. Kann man nix falsch machen.

Fazit: yarp!

Und bitte bitte bitte schaut euch den Abspann an.

The Amazing Spider-Man 2 (2014)

  • Peter, Gwen und Tante May leben noch.
  • Schüchterner Typ kuschelt mit Zitteraalen und dreht durch.
  • Visionen von Gwens Vater.
  • Der grüne Goblin ist gar nicht so grün.
  • Ein „Dr. Kafka“ (ja, wirklich).
  • Ein total niedliches Kind im Spider-Man-Kostüm.

Irgendwie hatte ich ja die Hoffnung, dass sie aus ihren Fehlern gelernt haben. Aber nein, wieso auch?
Absolut unnötiger Fim und gefühlt sogar noch schlechter als der vorherige.
Das Beste waren die Effekte, aber das is halt auch keine wirkliche Kunst.

Fazit: narp!

Und das, obwohl ich Garfield in der Rolle ziemlich mag.

Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 (2015)

Katniss und ihre ganzen Kumpels sind wieder da und diesmal wollen sie endlich mal President Snow besuchen um ihm einen formschönen Pfeil zu überreichen.
Direkt ins Auge. (kein Spoiler)

Wieso haben sie nicht einfach den vorherigen Teil eine halbe Stunde länger gemacht, alles ein bisschen zusammengerafft und auf diesen fürchterlich unnötigen Film verzichtet? Ist mir komplett schleierhaft.

Sehr enttäuschend. Lest euch die Zusammenfassung in der Wikipedia durch, das reicht völlig. Oder lest das Buch. Oder gleich alle Bücher. Die sind ziemlich gut.

Einziger Lichtblick: kick-ass Jena Malone.

Fazit (zum Film): narp!

The Amazing Spider-Man (2012)

Boah ey!
Na gut.

Also: Peter (soll wohl einen Nerd darstellen) Parker wird mal wieder von einer Spinne gebissen und mal wieder stirbt Onkel Ben und mal wieder macht sich Peter Vorwürfe und wer hätte es gedacht mal wieder wird aus Peter Parker Spider-Man.
Hui!

Sie hätten mit diesem Film so viel richtig machen können, wenn sie einfach mal genug Arsch und Klöten in der Hose gehabt hätten.
Aber nein, wieso auch? Einfach nochmal die gleiche Story erzählen. Das merkt bestimmt keiner und alle sind von den überraschenden Wendungen totaaaal überrascht!
Und wieso war Gwen überhaupt dabei?`Hat die irgendwas gemacht? Also irgendwas für den Film sinnvolles? So richtig?
Und wieso können eigentlich alle Superhelden nähen wie Van Gogh?! (Er war berühmt für seine Sommerkleider!) Der Einzige, dem ich das zutrauen würde, ist Bruce Banner mit seinen extrem dehnbaren Hosen.

Wenn ihr mal der Meinung seid, ihr hättet eigentlich eh viel zu viel Lebenszeit übrig: viel Spaß mit diesem Film!

mein Fazit: meh.

The Revenant (2015)

Hugh Glass (Leo) ist als Trapper zusammen mit seinem Sohn (Halb-Pawnee) und einem Trupp Männer irgendwo in den USA unterwegs, um in rauen Mengen Tiere zu jagen. Die Felle wollen sie dann zu Hause verkaufen. Dummerweise werden sie von nicht wirklich freundlichen Indianern angegriffen (habe vergessen warum) und dann wird Hugh auf dem Rückweg zu einem Fort (oder so) von einem Grizzly angegriffen und schwer verletzt. Alle glauben, er sei tot und lassen ihn zurück. War er aber natürlich nicht – allerdings ist er jetzt (aus Gründen, man muss ja nicht gleich alles spoilern) scharf auf Rache.

Eins vorweg: Schaut euch vorher am besten nicht die Trailer an. Ich hab eigentlich schon zu viel geschrieben, aber da wird (vor allem im zweiten) zu viel gespoilert.

Zurück zum Thema. Endlich mal ein vernünftiger Western! Das Feeling, welches da rüber kommt, ist der Hammer. Ernsthaft, schaut euch den an! Viel Leid, viel Blut, viel Gewalt, aus meiner Sicht realistische Charaktere und die Naturaufnahmen sind der Hammer!

Alle drei Oscars (Regie, Kamera und Hauptdarsteller für Leo) absolut verdient.

Fazit: sowas von yarp!

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